Monat: April 2015

Der Gestank des Geldes – Zur Steuer(un)moral des Staates

„Pecunia non olet“, „Geld stinkt nicht“ – dies war (sinngemäß) die Begründung, mit welcher der römische Kaiser Vespasian (69 – 79 n. Chr.) die Besteuerung öffentlicher Bedürfnisanstalten rechtfertigte. Das Resultat war allerdings nicht eine phänomenale Vermehrung der Staatsfinanzen, sondern eine Verschlechte¬rung der hygienischen Zustände. Denn die Menschen verrichteten ihr Bedürfnis fortan lieber außerhalb der Bedürfnisanstalten.…

Homo bestialis – Der Schlachthof als moralischer Offenbarungseid

Unser Umgang mit Nutztieren, aber auch mit vielen frei lebenden Tieren widerspricht in eklatanter Weise dem Selbstbild des Menschen als friedliches, vernunftbegabtes Wesen. Während wir mit unseren Haustieren oft sehr liebevoll umgehen und zu ihnen nicht selten einen engeren Bezug haben als zu unseren Mitmenschen, behandeln wir Nutztiere wie maschinell herstellbare Produkte, wie nachwachsende Rohstoffe,…

Die Windkraft – ein Projekt von Außerirdischen? – Versuch, das Unerklärliche zu erklären

Nachdem die Verjüngungspille auf den Markt gekommen war, platzte der kleine Planet Nova Sveta endgültig aus allen Nähten. Zwar hatte man umgehend ein Gesetz zur Regulierung der Fortpflanzung erlassen. Dennoch war klar, dass schon in nächster Zukunft – wollte man die Vermehrung nicht komplett untersagen – ein Ersatzplanet für die nachkommenden Generationen gefunden werden musste.…