Über mich

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Rotherbaron (inspiriert von Snoopys Red-Baron-Phantasien) ist eines meiner Pseudonyme (Zacharias Mbizo u.a.) geboren bin ich in Berlin als Sohn eines bekannten Schauspielerpaares, bin viel herumgereist und habe in Bamberg, Hagen, Weingarten …studiert, u.a. in Russland gelebt und als Hochschuldozent (deutsche Literatur und Landeskunde) gearbeitet. Heute arbeite ich  als freier Autor.
Meine Interessen: Literatur, Natur, Politik. Ich bin in keiner Partei, da ich mich mit keiner real existierenden Partei in Deutschland indentifizieren könnte. Mein Ideal wäre eine echte Demokratie, ohne kurzsichtige Politik und Lobbyismus… Was fehlt ist Phantasie und Verstand und der Mut mal quer zum Mainstream zu denken.

Ich freue mich über Kommentare, über Leser meiner Texte, über Feedback …

November ist mein Monat:


Eines meiner Lieblingsgedichte stammt von Günter Eich:

Wacht auf, – denn eure Träume sind schlecht!
Bleibt wach, – weil das Entsetzliche näher kommt.
Auch zu dir kommt es, der weitentfernt wohnt
von den Stätten, wo Blut vergossen wird,
auch zu dir und deinem Nachmittagsschlaf,
worin du ungern gestört wirst.
Wenn es heute nicht kommt, kommt es morgen,
aber sei gewiß.

„Oh, angenehmer Schlaf
auf dem Kissen mit roten Blumen,
einem Weihnachtsgeschenk von Anita, woran sie drei Wochen gestickt hat,
oh, angenehmer Schlaf,
wenn der Braten fett war und das Gemüse zart.
Man denkt im Einschlummern an die Wochenschau von gestern abend:
Osterlämmer, erwachende Natur, Eröffnung der Spielbank in Baden-Baden,
Cambridge siegte gegen Oxford mit zweieinhalb Längen, –
das genügt, das Gehirn zu beschäftigen.

Oh, diese weichen Kissen, Daunen aus erster Wahl!
Auf ihm vergißt man das Ärgerliche der Welt, jene Nachricht zum Beispiel:
Die wegen Abtreibung Angeklagte sagte zu ihrer Verteidigung:
Die Frau, Mutter von sieben Kindern, kam zu mir mit einem Säugling,
für den sie keine Windeln hatte und der
in Zeitungspapier gewickelt war.
Nun, das sind Angelegenheiten des Gerichtes, nicht unsre.
Man kann dagegen nichts tun, wenn einer etwas härter liegt als der andre.
Und was kommen mag, unsere Enkel mögen es ausfechten.“

Ach, du schläfst schon? Wache gut auf, mein Freund!
Schon läuft der Strom in den Umzäunungen, und die Posten sind aufgestellt.
Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind!
Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, die sie vorgeben für
euch erwerben zu müssen.
Wacht darüber, daß eure Herzen nicht leer sind, wenn mit
der Leere eurer Herzen gerechnet wird!
Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet!
Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!

Biografie: Dieter Hoffmann

Ich freue mich auch über Besucher auf meiner Verlags-und Literaturseite: LiteraturPlanet online

Kontakt: rotherbaron@yahoo.de

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