Kategorie: Musikalische Streifzüge

Musikalische Winterreise

Vollständige Fassung  als PDF-Dokument Der Winter, den wir heute in unseren Weihnachtsliedern als „winter wonderland“ verkitschen, war früher ein Synonym für Naturkatastrophen und Hungersnöte. Gleichzeitig war er aber schon immer – früher noch stärker als heute – eine Zeit der Besinnung und des Zu-sich-selbst-Kommens. Konnotativ bewegt er sich damit zwischen den Extrempolen von Existenzangst und…

Musikalische Winterreise – Teil 4

Der Winter als Hafen der Utopie – russische Winterphantasien Kaum irgendwo sonst ist der existenzbedrohende Charakter des Winters so stark zu erfahren wie in Russland, wo die kalte Jahreszeit scheinbar unendlich lang und Hilfe in der ebenso unendlichen Weite des Landes nur schwer und manchmal auch gar nicht zu erlangen ist. Dies spiegelt sich auch…

Musikalische Winterreise – Teil 3

Die befreiende Kraft des Winters Als „das Andere des Lebens“ ist der Winter immer auch der Ort des Todes. Gleichzeitig lässt sich seine Andersartigkeit aber auch im Sinne eines Gegenentwurfs verstehen, einer „Gegenwelt“, in der all das möglich erscheint, was im realen Leben undenkbar ist. Hierzu lädt der Winter selbst ein, indem er zwar de…

Musikalische Winterreise – Teil 2

Winter-Einsamkeit Aus der Perspektive des Subjekts erscheint der Winter als eine Zeit, in der Gefühle der Verlassenheit und der Verlorenheit sich stärker in den Vordergrund drängen. In einer Welt der Dunkelheit, der Kälte und der Erstarrtheit des Lebens gerät man leichter in eine emotionale Abwärtsspirale als im heiteren, Aufbruchstimmung signalisierenden Umfeld des Frühlings. So bietet…

Musikalische Winterreise

Der Winter: Untergang oder Utopie? Der Winter, den wir heute in unseren Weihnachtsliedern als „winter wonderland“ verkitschen, war früher ein Synonym für Naturkatastrophen und Hungersnöte. Gleichzeitig war er aber schon immer – früher noch stärker als heute – eine Zeit der Besinnung und des Zu-sich-selbst-Kommens. Konnotativ bewegt er sich damit zwischen den Extrempolen von Existenzangst…

Chansons magiques

Hexen, Tod und Zauberer im französischen Chanson Gastbeitrag von Baronesse rouge Wer über Hexen redet, muss auch über die Kultur nachdenken, die sie – in unserer westlichen Form- hervorgebracht hat: Über eine Kultur der Technikgläubigkeit, der Unterwerfung der Natur und der Verdrängung von Krankheit und Tod. Eine Betrachtung anhand von französischen Chansons: Text als pdf:…

Mademoiselle chante …

Das junge französische Chanson auf den Spuren der Romantik Zum Abschluss des Musiksommers auf rotherbaron hier ein Beitrag über neuere Entwicklungen in der französischen Chansonszene – mit Hörbeispielen, ausführlichen Informationen über die einzelnen SängerInnen und Übersetzungen der Liedtexte. Text lesen: Mademoiselle chante- Das junge französische Chanson   Bildnachweise: Lizzie Levee (mit Hut): womex ; Gemma:…

L’amour des femmes

Weibliche Widerständigkeit in neueren französischen Liebeslie­dern Hier der angekündigte erste Teil meiner Reise zu den französischen Chansonsängerinnen. Der zweite Teil folgt in einer Woche und wird sich schwerpunktmäßig mit neueren Entwicklungen in der Welt des französischen Chansons beschäftigen (aus weiblicher Perspektive). Text als pdf: L’amour des femmes       Bildnachweis: Heinrich Vogler: Sehnsucht. Um…

Musikalische Sommerreise 2017

Vollständige Fassung als pdf-Dokument Hier noch mal die gesamte musikalische Sommerreise 2017 zum Nachhören und Nachlesen. Am kommenden Sonntag folgt dann Teil I meiner Reise zu den französischen Chansonsängerinnen (Thema: L’amour des femmes‘). PDF: Musikalische Sommerreise 2017   Bilder: 1. Pietro Dàmbrosio: Castellanata (Apulien) über der Gravina Grande (‚großen Schlucht‘).  2. Snapshot aus dem Video…

Musikalische Sommerreise 2017: Teil 5

Achte bis zehnte Etappe: Spanien Italien und Griechenland Eine musikalische Sommerreise, noch dazu im Sommer, ohne einen Abstecher ans Mittelmeer? – Unvorstellbar! Also habe ich mich als blinder Passagier in ein Road Movie der 1997 gegründeten katalanischen Band Sidonie eingeschmuggelt und mich so an jene „azurblaue Küste“ fahren lassen, die man im Spanischen „Costa Azul“…