Wie der Klimaschützer Nr. 1 auf dem Altar der Wachstumswirtschaft geopfert wird
Die Energiegewinnung durch Holzverbrennung gilt als klimaneutral, weil dabei nur das zuvor vom Baum gespeicherte CO₂ an die Umwelt abgegeben wird. Kaum etwas konterkariert jedoch die Maßnahmen zum Klimaschutz so sehr wie die daraus abgeleitete Unbedenklichkeit der Holzverfeuerung.
Inhaltsverzeichnis der PDF:
Bäume als Kohlendioxidspeicher
Holzverbrauch in Deutschland
Problematische Holzimporte
„Erneuerbare“ Energiegewinnung durch Holz?
Die Bäume und der Klimawandel: ein komplexes Wechselspiel
Weltweiter Rückgang der Wälder
Waldschutz ist Artenschutz
Widersprüche zwischen Brennholzgewinnung und Klimaschutz
Heizen mit Holz – alles andere als ein Kinderspiel
Schadstoffemissionen durch falsche „Holzvergasung“
Inkonsistente Energiepolitik
Schlussfolgerungen
Bild: Carl Frederik Aagaard (1833 – 1895): Ein Junitag im Wald bei Lellinge/Seeland (Sjælland), Süddänemark (1878); Wikimedia commons
Problematisch ist ja schon allein die Verengung des Blicks auf den Wald als „Klimaschützer“. Den Wald als Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren, in dem gerade alte Bäume eine sehr wichtige Rolle spielen, als Refugium für Tier und Mensch scheint es im Bewusstsein moderner „Umweltschützer“ gar nicht mehr zu geben. Vom Wald als Ort, der ob seiner erhabenen Schönheit die menschliche Seele berührt und uns unglaublich tiefe Glücksgefühle schenkt, will ich gar nicht mehr sprechen. Kann heute ohnehin keiner mehr nachempfinden.
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Das ist tatsächlich das größte Problem, die totale Entfremdung von der Natur und der Verlust dieser Empfindungen. Aber es gibt Menschen, die ein starkes Naturempfinden haben, Ihr Glück in der Natur finden und darüber poetisch schreiben: https://literaturplanetonline.com/2021/07/01/ilona-lay-oktober-in-den-bergen/
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Bei all diesem Klima“gemache“ mit Windkraft, Solar, Tesla … usw. geht es im Prinzip gar nicht um die Eindämmung des Klimawandels oder gar um Naturschutz. Es geht den Politikern darum, Tätigkeit zu beweisen: also populistischen Aktionismus. Den Anhängern rein auf den Energiesektor bezogenen „Klimamaßnahmen“ geht es eigentlich nur um den Abbau der Nutzung „FOSSILER“ Energien. Und da gehören Bäume (noch) nicht dazu. Umso wichtiger finde ich Beiträge wie diesen, denn sie zeigen die ganze Löchrigkeit und Widersprüchlichkeit der „Klimapolitik.“
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