Die Schutzmaske: das neue Heilige Tuch

Zu Risiken und Nebenwirkungen halten Sie gefälligst die Klappe!

Die allgegenwärtige Propagandatrommel stempelt Kritiker einer pauschalen Maskenpflicht zunehmend zu Volksfeinden. Dabei gefährdet diese am Ende sogar das, was sie der Idee nach fördern soll: einen umfassenden Gesundheitsschutz.

Pdf (ganzer Text, 8 Seiten):

Inhaltsverzeichnis mit Kernaussagen:

Wer braucht schon Nasenlöcher?

Das pauschale und undifferenzierte Verschleierungsgebot nimmt mehr und mehr fundamentalistische Züge an. Die negativen Begleiterscheinungen der Maskenpflicht werden dabei zunehmend in den Hintergrund gedrängt.

Erhöhter CO₂-Gehalt im Blut durch die Schutzmaske

Allen Unbedenklichkeitsbeteuerungen der neuen deutschen Masken-Mullahs zum Trotz: Ein Anstieg des CO₂-Gehalts im Blut durch eine Bedeckung von Mund und Nase ist wissenschaftlich erwiesen.

Gesundheitsgefahren durch zu langes Maskentragen

Insbesondere wenn Schutzmasken länger als 30 Minuten getragen werden, können sie zu Atemnot, Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Damit verbunden sind Konzentrationsprobleme und eine eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit.

Faktencheck als Faktenverdrehung

Durch selektives Zitieren werden Forschungsergebnisse zu Risiken und Nebenwirkungen des Maskentragens gezielt verharmlost.

Virenschleuder Bahn

Durch ihre Klimaanlagen eignet sich die Bahn vorzüglich zur Verteilung von Viren. Anstatt hierauf mit großzügigen Abstandsregeln und technischen Anpassungen zu reagieren, wird durch das Schutzmaskengebot eine trügerische Sicherheit erzeugt.

Verstärkung von Ausgrenzungstendenzen durch die Maskenpflicht

Menschen, die aufgrund körperlicher Handicaps keine Maske tragen können, sehen sich zunehmend Anfeindungen ausgesetzt.  Auch für Schwerhörige und Kinder in der Phase des Spracherwerbs bedeuten Maskengenuschel und entfallende Mimik eine Einschränkung ihrer Teilhabemöglichkeiten.

Für eine differenziertere Maskenverordnung!

Die Maskenpflicht sollte den folgenden Maximen gerecht werden:

  1. Maskenzwang nur im Notfall!
  2. Abstandsgebot geht vor Maskenpflicht!
  3. Zeitliche Begrenzung des Maskentragens!
  4. Maskentragen und konzentriertes Arbeiten schließen einander aus.
  5. Kein Maskenzwang in kommunikativen Settings

Gründe für die politische Verschleierungsbegeisterung

Die Schutzmaskenpflicht hat für die politischen Entscheidungsträger eine entlastende Wirkung, indem symbolisches an die Stelle echten Handelns tritt. Die Maskierung der Bürger wirkt dabei zugleich als Demaskierung eines politischen Systems, in dem Normalität durchaus gesichtslos sein kann.

Fazit

Als Symbol der Solidarität angepriesen, entwickelt die Maske sich mehr und mehr zu einem Instrument der Ausgrenzung.

Nachweise

„Freedom, Baby!“

Bildnachweis: Gerd Altmann: Ohne Gesicht (Pixabay); Ryan McGuire. Rockstar (Pixabay)

10 Kommentare

  1. Der Vater meiner Freundin trug als Chirurg am OP-Tisch oft bei bis zu 6-bis-8-stündigen hochkomplizierten Operationen (Gefäße, Schilddrüse, etc.) permanent Maske – wie konnte er es nach der hier zur Schau gestellten Meinung bloß schaffen, dabei hochkonzentriert zu bleiben?

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  2. Ohne Maskenpflicht hätten wir hier eine ähnlich hohe Durchseuchung wie in den U.S.A. und Brasilien. Das ist naturwissenschaftlich Fakt. Wer etwas anderes behauptet, der verlässt den sicheren Boden der exakten Wissenschaften und begibt sich aufs dünne Eis der Ideologien.

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    1. Dafür gibt es keinen naturwissenschaftlichen Beweis. In den USA gab es weder Abstandsregeln noch einen Lockdown. Es gab nichts und viele Menschen haben keine Krankenversicherung und gehen deshalb nur im äußersten Notfall zum Arzt. Es gab also enorm viele Gründe für die Situation … Bei uns gingen die Infektionszahlen auch ohne Maskenpflicht nach unten. Durch die Einschränkung von Menschenansammlungen, Abstandsregeln, testen und Quarantäne … Sie gehen jetzt trotz Maskenpflicht hoch: Aufgrund der Reisetätigkeit.

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    2. Lies mal bitte den gesamten Text und die – auch wissenschaftlichen – Nachweise. Dann kannst du urteilen. Mr scheint eher der blinde Glaube an die Maske ideologisch. Es ist auch ideologisch, wenn jede Kritik an einer PAUSCHALEN Maskenpflicht gleich in die „Verschwörerecke“ gestellt wird. Dass die Ärzte nach vielen Stunden hochkonzentrierter Arbeit fix und fertig sind und ja auch Fehler passieren, ist ja wohl kein Geheimnis. Da wären Pausen und mehr Arbeitsschutz, bessere Arbeitsbedingungen ein Schutz für alle. Ob die Maske das Infektionsgeschehen insgesamt beeinflusst hat oder nicht, wurde gar nicht untersucht. Dazu hätte es eine Kontrollgruppe gebraucht, bei der alle Parameter (Abstand, Hygiene, , …) gleich sind, nur die Maske fehlt. Von welchen „exakten“ Wissenschaften sprichst du also?- Oder kennst du eine solche Untersuchung mit Kontrollgruppen? – Dass Masken Aerosole zurückhalten bedarf wohl keiner großen Studie und ist eine Binse. Das minimiert aber nicht die Probleme. Dass man die nicht mehr nennen darf, ohne als Ketzer*in beschimpft zu werden, zeigt ja gerade das Problem, das angesprochen wird.

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    3. Lieber Hypermental,
      der sichere Boden der exakten Wissenschaften, das war im Dritten Reich die Rassenlehre, in der DDR der historische und dialektische Materialismus und ist nun in Absurdistan die Klimafolgenforschung und Virologie. Eine von der Politik finanziell abhängige Wissenschaft kann der Politik ja nun wirklich nur von den Zielen der Politik unabhängige Ratschläge geben, besonders dann, wenn sie kuschelig veranlagt ist und und sich gern an die Macht anschmiegt. Hat der Chirurg, von dem Du sprichst, immer nur die phantasielosen Masken, die die Klinik ihm bereitgestellt hat, oder nicht manchmal auch selbstgestrickte oder venezianische Masken getragen? Heute ist ja nun zum Glück alles, was gefällt, erlaubt. Den Nachweis, dass wir ohne Masken denselben Durchseuchungsgrad hätten wie die Vereinigten Staaten, den bitte ich Dich uns methodisch rein nach den Regeln der Wissenschaft zu erbringen, und zwar so, dass wir es nachrechnen können. Hier in Vorpommern, wo ich diese Zeilen schreibe, hält man die Diskretionsabstände schon immer und auch dann ein, wenn die Regierung gerade mal keine Pandemie ausruft. Als ich aber in Thüringen war, haben sich alle total normal verhalten, keine Masken aufgesetzt, keine Sicherheitsabstände eingehalten und einander ganz normal die Hand gegeben. Offenbar hat da niemand an den Unfug geglaubt, auch nicht die aus der Risikogruppe. Nichts ist passiert. Nach der Coronaleugnerdemo in Berlin, bei der riesige Mengen von Coronoaleugnern alle Regeln missachtet haben, ist auch nichts passiert, was auf diese Demo zurückzuführen wäre. Schlimm ist es nur in Bayern und Baden-Württemberg, wo die Politiker sich am eifrigsten mit ihren Verboten profilieren.
      Eingeschüchtert durch einen uns beiden schon seit langer Zeit bekannten Verleumder und Denunzianten, wollte ich auf diesem Blog eigentlich gar nicht mehr kommentieren, aber da Du, lieber Hypermental, auf dieser Seite, auf der niemand an die Wirksamkeit der Masken glaubt, so mutig für diesen neuen Prunk und Schmuck deutscher Wissenschaft und chinesischen Fleißes und Geschäftssinns eintrittst und fichtst, habe ich mir gesagt, dass ich ruhig auch einmal mutig sein kann.
      Viele Grüße
      René
      Neue und empfehlenswerte Beiträge auf meinem Blog:
      https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/09/13/mein-gesprach-mit-michael-sack-landrat-des-kreises-vorpommern-greifswald-und-vorsitzendem-der-cdu-mv/
      https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/09/13/die-kanzlerin-und-die-ministerprasidentinnen-verstosen-gegen-ihre-informationspflicht/

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      1. Zum Glück herrscht bei uns hierzulande Meinungsfreiheit. Ich bleibe bei meiner, Du bei Deiner – im gigantischen wissenschaftlichen Pro-&-Contra-Kanon können wir uns problemlos die entsprechenden Argumente herauspicken, die unsere jeweiligen Auffassungen untermauern… 😉 Beste Grüße!

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  3. Ich war von dem Essai etwas enttäuscht, weil der Verfasser, nachdem er die Schädlichkeit der Masken herausgestellt und die politische Motivation des Maskengebots angesprochen hat, dann doch ein Zugeständnis macht und für eine differenzierte Maskierung eintritt. Das Maskengebot wurde eingeführt, als die Epidemie, die, da es anfangs keine Masken gab, ohne Masken bekämpft werden musste und konnte, weitgehend abgeklungen war und die Regierung, den Publikumserfolg auskostend, den Ausnahmezustand gern noch verlängern wollte, am liebsten wahrscheinlich bis zur Bundestagswahl. Die Einschüchterung ermöglichte bereits verschiedene „Schutzmaßnahmen“ von der Datensammelei und der Einschränkung der Versammlungsfreiheit bis hin zum Übergang von einer strengen Austeritätspolitik zu einer zügellosen Schuldenmacherei, die künftige Generationen ausplündert, und zu schweren Wirtschaftseingriffen in Form von Hilfs- und Konjunktur-Paketen auf nationaler und europäischer Ebene. Letztere scheinen mir das Hauptmotiv für das Interesse der Regierung an der Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands zu bilden. Manche werden ruiniert, andere sahnen ab. Diese ökonomischen Maßnahmen wurden, indem sie in Paketen geliefert wurden, nicht im Einzelnen begründet und ihr Zusammenhang zur Pandemie ist oft nicht einmal erkennbar; es genügt, dass der Staat so tut, als ob er durch autoritäre Eingriffe die sich angemaßte Verantwortung wahrnähme, dafür zu sorgen, dass niemand mehr krank wird. Er macht uns Angst, um uns zu schützen. Dafür räumen wir ihm immer mehr Macht über uns ein. Die Vermummung ist die einzige Maßnahme, die die behauptete Gefahr, vor der er uns schützen will, für uns Bürger noch erfahrbar macht und sie uns unablässig ins Bewusstsein ruft. Als ich ein kleines Kind war, hat sich meine Mutter manchmal damit amüsiert, sich einen Nylonstrumpf über den Kopf zu ziehen, um mir Angst zu machen. Ich kenne das Spiel also schon. Inzwischen ist eine Situation eingetreten, in der Mama Merkel vielleicht selbst nicht mehr weiß, wie sie auf eine gute Art aus dieser Nummer wieder herauskommen kann.

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    1. Aus meiner Sicht gibt es Situationen, in denen die Maske Sinn macht: Im medizinischen Bereich und auch im Umgang mit immungeschwächten Personen. Die bunten Tücher und Maskeraden und die Einwegmasken, die im durchgeweichten Zustand vom Kinn über Mund und Nase und zurück gezogen werden, nützen bestimmt nicht, sondern schaden eher. Ich fand das Essay sehr spannend, weil es die verschiedenen Aspekte berücksichtigt und sich um Differenzierungen bemüht, die ich in der allgemeinen Debatte vermisse.@ReneSternke: Die Angsterzeugung ist vielleicht wirklich ein unbewusst gewollter Nebeneffekt 😷

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