Die Mutter der Mistkerle und die verzweifelten Väter / The bastards‘ mother and the desperate fathers

Ein italienisches Krisenlied mit neuer Aktualität

Der 2010 herausgebrachte Song Nel naufragio (Im Untergang) der italienischen Band Io?Drama beschreibt die damalige Wirtschafts- und Finanzkrise als Chance für eine radikale Neuorientierung. Dadurch ergeben sich auch Bezüge zur Coronakrise.

Kritik am westlichen Gesellschaftsmodell

Geistige und materielle Armut

Säkulare Krisen als Chance zur Neuorientierung

Bezug zur Coronakrise

Schiffbruch oder Aufbruch zu neuen Ufern?

Zitatenachweis

Link zum Song

English Version

Kritik am westlichen Gesellschaftsmodell

Im Jahr 2010 brachte Fabrizio Pollio mit der von ihm 2004 gegründeten Band Io?Drama das Lied Nel naufragio (Im Untergang / Beim Schiffbruch) heraus. Der Song erscheint zunächst einmal als Dokument des Überdrusses am westlichen Gesellschaftsmodell. Er wendet sich gegen den Materialismus, wie er in den immer gleichen Einkaufszentren zu Tage tritt, zugleich aber auch gegen die soziale Schieflage, die sich aus den entsprechenden Wirtschaftssystemen ergibt. In dem Lied wird dies in der Klage darüber zusammengefasst, dass es „nur bei verzweifelten Vätern“, nicht aber „bei korrupten Politikern durchs Dach regnet“.
Hoffnung auf eine Veränderung von innen heraus gibt es in dem Lied nicht. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass „die Mutter der Mistkerle (…) immer die Letzte“ sei, „die stirbt“, das System sich also aus sich selbst heraus fortzeugt. Dies gilt sowohl für die politische als auch für die wirtschaftliche Ebene. So erscheint auch das Wirtschaftswachstum als eine einzige Aneinanderreihung von „Blase[n]“, die wie Seifenblasen zerplatzen und dann das ganze System in regelmäßigen Abständen ins Rutschen bringen.
Wer innerhalb eines solchen Systems verbleibt, ist folglich dazu verurteilt, an dessen materialistischer Ausrichtung zu ersticken. Gleichzeitig leidet er – wenn er nicht zu den wenigen Profiteuren des Systems gehört – paradoxerweise aber auch an einem Mangel an jenen materiellen Mitteln, die das System tragen.

Geistige und materielle Armut

Diese doppelte – geistige und materielle – Armut veranschaulicht der Videoclip zu dem Song. Anhand der Hände einer Kassiererin, die fortwährend Waren über einen Scanner zieht, deutet er das ereignislose Vorüberziehen eines Lebens an, das in den Käfig des entsprechenden materialistischen Systems eingesperrt ist. Die allmählich alternden Finger, die sich offenbar ohne innere Beteiligung Eheringe überstreifen und wieder abziehen lassen, deuten dabei den allmählichen Verlust aller Visionen an. Der Traum vom Meer, Sinnbild für das freie, für Veränderungen offene Leben, taucht nur in der Schwundform einer eskapistisch-systemkonformen Nippes-Insel auf.
Um diesen Traum zu verwirklichen, muss man sich – so die Schlussfolgerung in dem Lied – konsequent von dem entsprechenden Gesellschaftssystem und den ihm zugrunde liegenden Normen abwenden. Wenn die Gesellschaft sich ihr objektives geistiges Scheitern nicht eingesteht, ist der einzige Ausweg, dieses subjektiv nachzuvollziehen und wenigstens auf der individuellen Ebene einen geistigen Neuanfang zu wagen. Je mehr Menschen diesen Weg gehen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies irgendwann auch auf die gesamtgesellschaftliche Ebene zurückwirken wird.

Säkulare Krisen als Chance zur Neuorientierung

2010 erschienen, wurde das Lied zunächst zwangsläufig als Auseinandersetzung mit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise verstanden, die damals gerade ausgebrochen war. In einem Interview hat Fabrizio Pollio denn auch die Kernaussage des Liedes, dass „im Untergang (…) das Meer“ entdeckt werden könne, die Krise also auch „eine Zeit der neuen Möglichkeiten“ sei, ausdrücklich bekräftigt (zit. nach Ficagna 2015).
Der in dem Lied angedeutete vorübergehende Rückzug aus der Gesellschaft („Sicherheitshalber bleibe ich allein“) erhält vor diesem Hintergrund einen produktiven Sinn. Der geistige Abstand zu den vorherrschenden Denk- und Handlungsmodellen ist die Voraussetzung dafür, die allgemeine Krise nicht passiv zu erdulden, sondern sich offen mit ihr auseinanderzusetzen. Die Leerstelle der im Alltag fehlenden Visionen für ein anderes Leben – der hohlen „Phrasen“, mit der die Krise angegangen wird – kann dann mit einer wirklichen Suche nach neuen Horizonten gefüllt werden.
Hierzu passt auch der Name der Band. Fabrizio Pollio erklärt diesen mit anfänglichen Schauspielerambitionen (vgl. Basso 2015), aber auch allgemein mit dem „Gemütszustand“, der für ihn als Jugendlicher kennzeichnend gewesen sei. Diesen beschreibt er als eine Verbindung aus verstärkter Introspektion, dem Hineinhören in sich selbst, der Suche nach einem eigenen Platz im Leben, bei gleichzeitiger Beobachtung des Lebens der anderen, „als wäre es ein Theater“ (vgl. Comparato 2015).

Bezug zur Coronakrise

Durch die Coronakrise bekommen manche Sätze des Liedtextes nun allerdings einen anderen Klang. So erhält die Ansteckungsgefahr, mit der das Alleinsein begründet wird, auf einmal eine sehr konkrete Bedeutung, anstatt im übertragenen Sinn der Gefahr einer Ansteckung mit dem „Virus des Materialismus“ verstanden zu werden.
Auch bei den „Maulkörbe[n]“, die das Lächeln nicht „auslöschen“ können, denkt man nun unwillkürlich auch an die Corona-Masken. Die Kernaussage des Liedes bleibt davon jedoch unberührt. Denn die Corona-Masken symbolisieren ja gerade den verstärkten Konformitätsdruck, der durch die Pandemie und die zu ihrer Eindämmung ergriffenen Maßnahmen entstanden ist. Sie sind in der Tat ein passendes Bild für die Maulkörbe, die der Bevölkerung in der Krise verpasst werden – für den Druck, bestimmte Dinge nicht mehr zu sagen bzw. noch nicht einmal zu denken.

Schiffbruch oder Aufbruch zu neuen Ufern?

Mit dem Verweis auf den Gesundheitsschutz sind im Verlauf der Pandemie zahlreiche Freiheitsrechte geschliffen worden. Dass sie nach der Krise vollumfänglich wiederhergestellt werden, ist angesichts der Begehrlichkeiten der Sicherheitsbehörden eher unwahrscheinlich. Insofern hat die Coronakrise lediglich Tendenzen verstärkt, die sich zuvor bereits abgezeichnet haben.
Auch von einer Abkehr von dem bisherigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell sind wir weit entfernt. Stattdessen richten sich alle Bemühungen darauf, nach der Krise wieder in die alte Wachstumsspirale hineinzurutschen. Dadurch wird die nächste Krise schon heraufbeschworen, ehe die alte überwunden ist.
Insofern hat das Lied von Io?Drama durch die Coronakrise letztlich sogar eine neue Aktualität erhalten. Der Grundgedanke, dass wir einmal einen Schritt zur Seite treten und Abstand von unserem Denken und Handeln gewinnen sollten, um freie Sicht auf notwendige Neujustierungen zu gewinnen, ist heute zutreffender denn je.

Zitatenachweis

Basso, Fabrizio: Io?Drama ci fanno ritrovare anche se … non resta che perdersi; notespillate, 3. Juli 2015.

Comparato, Cristina: „Non resta che perdersi“. 10 anni di Io?Drama; thefreak.it, 4. Februar 2015.

Ficagna, Stefano: Intervista a Fabrizio Pollio, ospite di un nostro secret garden a Oleggio; asapfanzine.it, 24. Juli 2015 (ausführlicher Auszug aus dem Interview in deutscher Übersetzung in: Cantiamo la crisi! Jugend und Gesellschaftskritik in der italienischen Gegenwartsmusik).

Io?Drama: Nel naufragio (Im Untergang / Beim Schiffbruch); aus: Da consumarsi entro la fine („Zu verbrauchen bis“; 2010)

Liedtext

Übersetzung

Im Untergang

 Ich brauche unbezahlten Urlaub für dreißig Jahre,
 ruft mich bitte nicht an, ich habe noch einiges zu lernen.
 Ich werde einen Beruf wählen und dann in Rente gehen,
 um darüber nachzudenken, was eigentlich meine Aufgabe ist.
  
 Die immer gleichen Landschaften langweilen mich nicht,
 ich empfinde eher eine Abneigung gegenüber diesen Einkaufszentren,
 und ich habe in den Taschen nur ein paar Notizen und Phrasen gefunden,
 aber ich glaube kaum, dass das ausreicht, um die Krise zu bewältigen.
  
 Sicherheitshalber bleibe ich allein,
 ihr seid zu ansteckend, und ich möchte meinen Arsch retten.
 Allenfalls schnorre ich eine Zigarette bei euch,
 was nur eine von vielen Arten ist, 
 sich zu verbrennen und schnell fertig zu sein.
  
 // Und jetzt, kalte Einsamkeit,
 leiste mir Gesellschaft wie nie zuvor! //
  
 Was ich nicht akzeptieren kann, ist,
 dass es nur bei verzweifelten Vätern,
 aber nicht bei korrupten Politikern
 durchs Dach regnet.
  
 Zwischen meinen Zähnen
 ist mehr Sonne als in euren Paradiesen,
 und eure Maulkörbe
 löschen mein Lächeln nicht aus.
  
 Jetzt, da ihr alles an euch gerissen
 und meine Luft verpestet habt,
 werde ich schweigend atmen,
 um nachzudenken, wenn es Abend ist.
  
 Um nachzudenken, wie ich mich aufrecht halten soll
 inmitten des Nichts,
 während ich ausrutsche auf der Seife,
 aus der diese Blase gemacht ist.
  
 Glücklich der, der untergeht
 und die Hoffnung aufgegeben hat,
 denn die Mutter der Mistkerle
 ist immer die Letzte, die stirbt.
  
 Sie haben damit gespielt, sich zu verkleiden
 und ihre Worte zu tarnen.
 Es steht nicht in der Zeitung,
 aber wenn ich zuhöre, kann ich es ahnen.
  
 Und jetzt, kalte Einsamkeit …
  
 Und dies ist die Zeit,
 in der man nach Veränderung suchen muss,
 oder vielleicht ist es nur ein weiterer Tag
 zum Vergessen.
  
 Denn wir sind wie die Hunde, die,
 wenn der Orkan kommt,
 unruhig bellen,
 weil er stärker ist als sie.
  
 Und ich werde überleben,
 weil ich noch die Wüste zu erkunden
 und Universen zu entdecken
 und Lust zu schwimmen habe.
  
 Ich verlasse euch, und im Untergang
 finde ich das Meer, finde ich das Meer.
  
 // Im Untergang … //
  
 Im Untergang lebt die Liebe.
 Und jetzt, kalte Einsamkeit …
  
 Im Untergang lebt die Liebe. 

Mehr italienische Musik zum Thema:

Cantiamo la crisi! Jugend und Gesellschaftskritik in der italienischen Gegenwartsmusik.

English Version

The bastards‘ mother and the desperate fathers

An Italian crisis song with new topicality

The song Nel naufragio (In the Downfall) by the Italian band Io?Drama, released in 2010, describes the economic and financial crisis that broke out at the time as an opportunity for a radical reorientation. This also gives rise to references to the Corona crisis.

Criticism of the Western model of society

Spiritual and material poverty

Major crises as an opportunity for reorientation

The song and the Corona crisis

Shipwreck or departure for new shores?

References

Link to the song

Criticism of the Western model of society

In 2010, Fabrizio Pollio released the song Nel naufragio (In the Downfall / Shipwreck) with the band Io?Drama, which he founded in 2004. First of all, the song appears as a document of weariness with the Western model of society. It is addressed against the materialism that is evident in the ever-changing shopping centres, but also against the social imbalance that results from the corresponding economic systems. In the song, this is summed up in the complaint that it „rains through the roofs of desperate fathers“, but not through those of „corrupt politicians“.
There is no hope for change from within in the song. Rather, it is assumed that „the bastards‘ mother (…) is always the last one to die“, i.e. that the system perpetuates itself from within. This applies to both the political and the economic sphere. Thus economic growth also appears as a mere succession of „bubble[s]“ that burst like soap bubbles and subsequently cause the whole system to slide at regular intervals.
As a result, those who remain within such a system are condemned to suffocate from its materialistic orientation. At the same time, however, they paradoxically suffer – if they are not among the few profiteers of the system – from a lack of those material resources that sustain the system.

Spiritual and material poverty

This twofold – spiritual and material – poverty is illustrated by the video clip to the song. Using the hands of a female checkout clerk who continuously pulls goods over a scanner, it hints at the uneventful passing of a life locked in the cage of the corresponding materialistic system. The gradually aging fingers, which apparently have wedding rings slipped on and off without any inner involvement, suggest the gradual loss of all vision. The dream of the sea, a symbol of a free life open to change, only appears in the shriveled form of an escapist knick-knack island.
Whoever wants to make this dream come true, must – so the conclusion in the song – resolutely turn away from the corresponding social system and the norms on which it is based. If society does not admit its objective spiritual failure, the only way out is to comprehend it subjectively and to dare a new spiritual beginning on the individual level. The more people take this path, the greater the likelihood that this will eventually have an effect on society as a whole.

Major crises as an opportunity for reorientation

Published in 2010, the song was at first inevitably understood as an examination of the global economic and financial crisis that had just broken out at that time. In an interview, Fabrizio Pollio explicitly affirmed the song’s core message that „in the downfall (…) the sea“ could be discovered, meaning that the crisis could be „a time of new possibilities“ (cited in Ficagna 2015).
Against this background, the temporary withdrawal from society alluded to in the song („For safety’s sake, I’ll stay alone“) takes on a productive meaning. The mental distance from the prevailing models of thought and action is the prerequisite for not passively enduring the general crisis but openly dealing with it. The gap left by the lack of visions for a different world in everyday life – the hollow „phrases“ with which the crisis is approached – can then be filled with a real search for new horizons.
This idea is also implied in the name of the band. Fabrizio Pollio explains it with initial ambitions as an actor (cf. Basso 2015), but also in general with the „state of mind“ that was characteristic of him in his youth. He describes this state as a combination of increased introspection, listening to oneself, searching for one’s own place in life, while at the same time observing the lives of others „as if it were a theatre“ (cf. Comparato 2015).

The song and the Corona crisis

Due to the Corona crisis, some sentences of the song text take on a different meaning. For example, the danger of infection, which is used to justify being alone, suddenly gains a very concrete meaning – instead of being understood in the figurative sense of a risk of being infected with the „virus of materialism“.
Similarly, the „muzzles“ that cannot „extinguish“ the smiles now make us think involuntarily of the Corona masks. However, the core message of the song remains unaffected. After all, the Corona masks symbolise precisely the increased pressure to conform that has arisen as a result of the pandemic and the measures taken to contain it. They are indeed a fitting image for the muzzles that are imposed on the population in the crisis – for the pressure not to say or even think certain things anymore.

Shipwreck or departure for new shores?

With the argument of health protection, numerous civil liberties have been abolished during the pandemic. It is unlikely that they will be fully restored after the crisis, given the desires of the security authorities. In this respect, the Corona crisis has only reinforced tendencies that were already apparent before.
Likewise, we are far from turning away from the previous economic and social model. Instead, all efforts are directed towards sliding back into the same growth spiral after the crisis. This paves the way for the next crisis even before the old one is overcome.
The Corona crisis has thus given the song of Io?Drama a new topicality. The basic idea that we should take a step aside and find some distance from our thoughts and actions in order to gain a clear view of the necessary readjustments is more relevant today than ever before.

References

Basso, Fabrizio: Io?Drama ci fanno ritrovare anche se … non resta che perdersi; notespillate, July 3, 2015.

Comparato, Cristina: „Non resta che perdersi“. 10 anni di Io?Drama; thefreak.it, February 4, 2015.

Ficagna, Stefano: Intervista a Fabrizio Pollio, ospite di un nostro secret garden a Oleggio; asapfanzine.it, July 24, 2015.

Io?Drama: Nel naufragio (In the downfall / shipwreck); from: Da consumarsi entro la fine („To be consumed by“; 2010)

Video clip

Lyrics

 Translation
  
 In the downfall
  
 I need unpaid leave for thirty years,
 please don't call me up, I still have a lot to learn.
 I will choose a profession and then retire,
 to reflect on what I'm actually meant to do.
  
 I'm not bored by the never-changing landscapes,
 I rather feel an aversion to these shopping malls,
 and all I can find in my pockets are a few notes and phrases,
 but I doubt that's enough to deal with the crisis.
  
 To be on the safe side, I'll stay alone,
 You're too contagious, and I want to save my ass.
 At best, I'll scrounge a smoke from you,
 which is just one of many ways 
 to burn oneself out and get it over quickly.
  
 // And now, cold loneliness,
 keep me company like never before! //
  
 What I cannot accept
 is that it rains through the roofs
 of desperate fathers' homes,
 while corrupt politicians sit in the warm.
  
 Your paradises are less sunny
 than the gaps between my teeth
 and your muzzles
 cannot wipe out my smile.
  
 Now that you've grabbed everything
 and poisoned my air,
 I will breathe in silence,
 to contemplate when evening falls – 
  
 to contemplate how to keep myself upright
 in the midst of nothingness,
 while I slip on the soap
 of which this bubble is made.
  
 Happy is the one who perishes
 and has given up hope,
 knowing that the bastards' mother
 is always the last one to die.
  
 They like to disguise themselves
 and camouflage their words.
 It's not in the papers,
 but when I listen, I can sense it.
  
 And now, cold loneliness ...
  
 And this is the time
 to look for change,
 or maybe it's just another day
 to forget.
  
 For we are like the dogs
 that bark anxiously 
 at the approach of the hurricane
 because the tempest is stronger than they are.
  
 And I will survive,
 because I still have the desert to explore
 and universes to discover
 and the desire to swim.
  
 I will leave you all, and in the downfall
 I will find the sea, I will find the sea.
  
 // In the downfall ... //
  
 In the downfall, love is alive.
 And now, cold loneliness ...
  
 In the downfall, love is alive.
   

Bilder / Pictures. Elias Sch.: Insel /Island (Pixabay): Johannes Plenio: Sonnenuntergang / Sunset (Pixabay)

Ein Kommentar

  1. Es ist wirklich erstaunlich, wie genau diese Bilder aufs Heute passen. Hier in Griechenland hat die Krise von 2010 ja genauso tief eingeschlagen, und jetzt kommt es mir so vor, als taumelten viele Menschen blass und allein im eisigen Wind der Epoche.

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