Schlagwort: Rainer Maria Rilke

Die Epiphanie in der Gießkanne

Oder: Pfingsten und Poesie Pfingstgruß von Bruder Norabus – Überarbeitete Fassung 2019 „Plötzlich kam ein Brausen über sie …“: Das biblische Pfingsterlebnis Pfingsten gilt gemeinhin als freudiges Fest. Profanere Zeitgenossen freuen sich auf geistige Genüsse im Biergarten, religiösere Naturen feiern die geistige Vollendung des Erlösungswerkes Christi. Denn an Pfingsten – einer Art Erntedankfest im alten…

Das Russlandbild in der deutschsprachigen Literatur

Durch die mehrbändigen West-östlichen Spiegelungen liegen sowohl für das Deutschlandbild in der russischen Literatur als auch für das Russlandbild in der deutschsprachigen Literatur detailreiche Untersuchungen vor. Was fehlt, sind kürzere Überblicksdarstellungen, die eine erste Orientierung über Kontinuitäten und Diskontinuitäten des Russlandbildes in der deutschsprachigen Literatur bieten.Dies hat mich dazu bewogen, an dieser Stelle zwei Arbeiten…

Die Liebe, ein Abgrund – Über die Paradoxie von Weihnachten als „Fest der Liebe“

Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten. Ingeborg Bachmann (1959) Jesus Christus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Rainer Maria Rilke sagt: „Gott dunkelt hinter seinen Welten.“ Ja, was denn nun? In seiner Weihnachtsansprache versucht der Rothe Baron, Licht in das Dunkel zu bringen (oder vielleicht doch Dunkel in das…